Chad Lawson (US)

Auf dem Kaminsims des Pianisten und Komponisten stehen mehr Preise als andere Künstler in ihrem ganzen Leben bekommen. Nach sieben gefeierten Alben und der Zusammenarbeit mit namhaften Musikern und Produzenten genießt Lawson die außergewöhnliche Ehre ein ‚Steinway Artist‘ zu sein.

Lawson begann mit dem Klavierspiel in den Spätsiebzigern mit zarten fünf, inspiriert von einer TV-Show die die Familie immer gemeinsam guckte. Er hatte keinen Schimmer, was der Pianist in der Sendung da tat, aber er wusste, dass er genau das tun wollte. Ein Klavier wurde gemietet, u.a. weil es den Eltern peinlich war zuzugeben, dass der teure Kauf auf Wunsch eines Fünfjährigen stattfinden würde. „Seitdem habe ich nie mehr aufgehört zu spielen. Und ruckzuck fand ich mich mitten in einem klassischen Studium. Weil ich unbedingt auf das renommierte ‚Peabody Conservatory‘ in Baltimore wollte, verbrachte ich meine Jugend mit Bach, Beethoven und – na klar – Chopin. Aber erst auf der High School lernte ich in einer Coverband Credence Clearwater Revival, Motown, Steely Dan usw. kennen. Als ich verstand, was Reese Wynans da auf den Alben von Stevie Ray Vaughn klimperte, wollte ich alle Stile spielen lernen – Rock, Pop, Country, Latin. Mit dieser Haltung schaffte ich es schließlich auf das ‚Berklee College of Music‘ um Studiomusiker zu werden.“ Aber sein geliebter Chopin hat Chad schließlich viel weiter gebracht.

 

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